Innere Zivilcourage
oder: Wo die Angst ist, ist der Weg.

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Seelen-Nahrung
als Büchlein ...

[Mini Umfrage] Seelen-Nahrung Büchlein ...

Wir wollen alle gerne in Harmonie und Frieden leben.

Keiner streitet sich gerne.

Und dennoch sind wir alle recht unterschiedlich, haben verschiedene Ansichten, Charaktereigenschaften, Stärken und Schwächen.

Und wir sind widersprüchlich.

Wir sind eben Menschen.

Da ist Reibung vorprogrammiert.

Das ist prinzipiell auch gut so.

Problematisch wird es dann, wenn das unbewusst oder automatisiert abläuft: Wenn wir blind reagieren oder Sachen in uns reinfressen.

Ich kenne das gut von mir selbst.

Des lieben Friedens willen bin ich ruhig und sage nichts.

Das kann für den Anfang auch funktionieren.

Und manchmal löst sich so ein "Problem" dann mit der Zeit tatsächlich wie von selbst.

Naja, von selbst wohl nicht, eher weil wir uns selbst weiterentwickelt haben.

Weil wir gelernt haben zu vergeben.

Oder "über den Dingen zu stehen" ...

[Grafik Trenner]

Wir wissen, dass es gut wäre zu vergeben. Doch mal ganz ehrlich:

Diesen Weg der Erleuchtung gehen wir recht selten.

Leider ist es eher so, dass wir "harmoniebedürftige" gerne alles runterschlucken.

Harmoniebedürftige Menschen schlucken zu viel runter.

Wir versuchen es mit uns selbst auszumachen und niemanden an den Karren zu fahren.

Und wie gesagt: Das kann beizeiten schon auch funktionieren und ein gangbarer Weg sein.

Doch manchmal frisst uns so ein unaufgelöstes Thema innerlich auf.

Das ist wie Gift.

Der Zorn
ist immer schädlicher
als die Beleidigung,
die ihn hervorrief
(Chinesisches Sprichwort)

Wir vergiften uns selbst, wenn wir stets und immer wieder die Konflikte in unserem Geiste "wiederkäuen".

Auf unserer inneren Kinoleinwand spielen wir das Geschehene in einer Endlosschleife ab und malen uns dazu aus, wie wohl die nächste Begegnung ablaufen wird.

Für kurze Zeit ist das okay.

Der schädliche Effekt entwickelt sich erst dann, wenn wir damit nicht aufhören können.

Wenn die automatische Wiedergabe auf Dauerbetrieb geschalten ist.

Dann bauen wir innere Mauern auf. Stein für Stein.

Und wir tun vielleich äußerlich ganz nett. Wir halten den Ball flach.

Doch es kostet uns unbemerkt viel Energie, diese Mauer ständig aufrecht zu erhalten. Und es ist meist nur eine Frage der Zeit, bis dann der berühmte Tropfen fällt, der das Fass zum überlaufen bringt.

Dann reicht ein kleiner, unscheinbarer Auslöser und wir explodieren. Und alle wundern sich - uns selbst eingeschlossen - wie es soweit kommen konnte.

Man kann ohne Liebe Holz hacken,
Ziegel formen, Eisen schmieden.
Aber mit Menschen
kann man nicht ohne Liebe umgehen.
(Leo Tolstoi)

Dann ist es Zeit für unsere "innere Zivilcourage".

Wie bei der normalen, der "äußeren" Zivilcourage geht es darum, den Mund aufzumachen und einzuschreiten, wenn ein offensichtliches Unrecht im Gange ist.

Bei der inneren Zivilcourage geht es darum, unsere innere Haltung der Offenheit, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit zu verteidigen.

Innere Zivilcourage bedeutet Offenheit, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit zu leben.

Statt also einen Konflikt herunter zu schlucken und mit uns herum zu tragen, können wir unseren Mut, unsere Courage zusammennehmen und den Weg der der Konfrontation gehen.

Das ist einschüchternd und davor bzw. vor den Folgen haben wir meist Angst.

Doch das ist das alte Gesetz der Weiterentwicklung:
Da wo die Angst ist, da ist der Weg.

Wo die Angst ist, ist der Weg.
(nach Günter Ammon)

Wenn ich von Konfrontation spreche, dann meine ich natürlich keinesfalls eine körperliche Auseinandersetzung.

Auch nicht provozierende Streitgespräche inklusive Kraftausdrücke.

Nein, es geht alleine darum, unsere innere Haltung zu zeigen.

Kund zu tun, was uns beschäftigt, was uns stört.

Und dabei natürlich möglichst in emotionalen „Ich“-Botschaften satt mit aggressivem „Du“-Anklagen.

Das Ziel ist nicht, den anderen zu missionieren und ihn von unserer Meinung zu überzeugen.

Sondern es geht tatsächlich alleine um uns selbst. Darum, das Gift aus unserem Geist zu spülen und wieder frei zu werden.

Zweck ist es, das Thema offen zu legen. Was danach geschieht ist gar nicht so wichtig: Ob daraus wieder Harmonie erwächst und die Wunden heilen oder ob der ausgesprochene Konflikt dann vielleicht auch eine unüberwindbare zwischenmenschliche Kluft offenlegt.

Egal. Dein Gedanken-Karusell kann endlich ruhen.

Denn Du stehst zu Deiner inneren Haltung.

Du stehst zu Dir selbst.

Und hey, wer soll zu Dir stehen, wenn nicht Du selbst?

Wer soll zu Dir stehen,
wenn nicht Du selbst?

Scheu diese Offenheit nicht.

Zeige Dich und Deine Gefühle.

Das beinhaltet zwar die Gefahr verletzt zu werden.

Aber gleichzeitig ist es der einzige Weg, gesund zu leben.

Denn das Problem liegt nie beim Anderen.

Es geht immer nur um Dich selbst.

Die Lösung bist Du, sie ist in Deinem Kopf … in Deinem Herzen.

Dein

[Unterschrift Anton Korduan]
[Portrait Anton Korduan]

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Ich spiele mit dem Gedanken aus den schönsten Seelen-Nahrung Episoden ein kleines Büchlein zu machen - oder vielleicht eine kleine Reihe.

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PS:

Das heutige Fotomotiv ist wieder aus der Frankreich-Serie von meiner Gabi.
Es stammt ebenso wie das Bild aus der vorherigen Episode aus dem historischen "Jahrestag der Befreiung 1944" in Cannes, der dort beeindruckend gefeiert wird.

Fotomotive aus der aktuellen und vorherigen Episode


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